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Bereichsliga 1. Runde

4:4 in der 93sten Minute…

Am letzten Sonntag fand das erste Spiel in der neu gegründeten Bereichsliga Süd 3 statt. Wir durften unseren letzten Gegner der abgelaufenen Saison aus Freiburg Wiehre bei uns begrüssen. Beide Mannschaften mussten ersatzgeschwächt antreten, so dass ein Duell auf Augenhöhe anstand. Bei uns fehlten Bruno (gute Besserung!), Janusch und Dennis, der zur gleichen Zeit für Winterthur antrat (in einer Mannschaft zusammen mit u.a. Arthur Jussupow und Fabiano Caruana, dem zur Zeit 8ten der Weltrangliste!).
Nach etwa einer Stunde einigte sich Thomas G. an Brett 7 bei seinem Wutachtal-Startdebut mit seinem Gegner auf Remis. Bei den restlichen Partien zeigte sich, dass es ein knappes, hart umkämpftes Ergebnis geben würde. Martin sorgte an Brett 3 für unseren ersten ganzen Zähler. Edi lehnte zunächst ein Remisangebot seines Gegners ab, um dann seinen (optischen) Stellungsvorteil zu verspielen. Da sein Gegner der Zeitnot nah war, einigte man sich auf Remis. Die 3:1-Führung besorgte dann Stefan Z. an Brett 4. Sein Gegner opferte Material, um einen Königsangriff zu starten. Kurz bevor sich dies ausgezahlt hätte, wurde er aber von Stefan matt gesetzt. Die erste Niederlage „erspielte“ sich Stefan S. an Brett 8. Bei einem Abtausch griff er daneben und verlor so eine ganze Figur. Stefan P. musste ebenfalls seinem Gegner gratulieren. So verpasste er die Chance, bei einem vorteilhaften Abtausch Material zu gewinnen. Anstelle dessen bog er mit einem Turm minus ins Endspiel ein. Somit waren die beiden ersten Bretter (Thomas L. und Knut) beim Stand von 3:3 noch im Rennen. Auf Thomas‘ Brett boten beide Könige reichlich Angriffsfläche. Sein Gegner bot ihm Remis an, was Thomas annahm – so sah es doch auf Brett 1 bei Knut recht positiv aus. Knut hatte das Mittelspiel mit einem Mehrbauer ins Turmendspiel gelenkt. Nachdem er seinen Gegner bereits am Abgrund stehen hatte und es somit nach einem Auftaktsieg aussah, griff Knut doch noch daneben und musste ins Remis einwilligen.
Alles in allem geht dieses 4:4 in Ordnung. Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Und mit einem Mannschaftspunkt können beide Mannschaften doch ganz gut leben.

Quelle: Schachfreunde Wutachtal